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Bürgerinitiative

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Zentrale Feuerwehr ist keine „zukunftsichere Lösung“

Stellungnahme zu den Fahrzeiten

Zentrale Feuerwehr ist keine „zukunftssichere Lösung“

Nach Meinung der Bürgerinitiative ist der Standpunkt Wageninger Straße keine zukunftssichere Lösung und die Hilfsfrist kann nicht eingehalten werden.

Die aktuellen Fahrzeiten wurden der Bürgerinitiative erst kurz vor der Bürgerversammlung durch Bürgermeister Becker übermittelt. Daher wollen wir noch einmal erläutern, wie sich die Hilfsfrist zusammensetzt und diese Zahlen veröffentlichen.

Laut hessischem Landesfeuerwehrverband gliedert sich die gesetzlich geforderte Hilfsfrist von 10 Minuten wie folgt auf:

  • 1 Minute Reaktionszeit nach Alarmierung des Feuerwehrangehörigen
  • 3 Minuten Fahrzeit ins Gerätehaus
  • 1 Minute Rüstzeit der Feuerwehrangehörigen im Feuerwehrgerätehaus
  • 5 Minuten Anfahrtszeit der Feuerwehr vom Gerätehaus zur Einsatzstelle

Laut des Schreibens „Hinweise und Empfehlungen zur Durchführung einer Bedarfs- und Entwicklungsplanung für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe der Städte und Gemeinden“ gilt für die Ermittlung von Fahrzeiten der Grundsatz: „…dass immer der schlechtere der ermittelten Werte (längere Ausrückzeit!) für die Berechnung der Fahrstrecke herangezogen werden muss.“

Auf Nachfrage bei Bürgermeister Becker, wurde der BI übermittelt, dass für die Auslegung der Hilfsfrist nur die durchschnittlichen Fahrzeiten durch die Stadt angenommen wurden. „Wir sind entsetzt darüber, wie Zahlen ausgelegt werden, um die politische Meinung durchzusetzen“, so Gleser.

Einen großen Kritikpunkt sieht die BI in der Zurückhaltung der gefahrenen Zeiten gegenüber der Öffentlichkeit, seitens der Stadt. „Aus diesem Grund sehen wir uns in der Pflicht diese zu veröffentlichen“, so der Vorstand der BI. Die gesamten Zahlen finden sie auf unserer Homepage moewa-fuer-zwei.de

Quelle: Durch den Bürgermeister an die BI übermittelten Fahrzeiten

Um Flächendeckend die gesetzlich geforderte Hilfsfrist einhalten zu können, ist es zwingend notwendig, ausreichend Feuerwehrkräfte in unter 3 Minuten am Gerätehaus zu haben. (siehe Aufgliederung der Hilfsfrist)

Wenn man die von der Stadt festgestellten Zeiten betrachtet, stellt man man fest, dass die angestrebte Zeit von drei Minuten lediglich 4 Mal bzw. in nur 33% der Fälle eingehalten wurde.

Bereits geringe Abweichungen im Verkehrsfluss (wie z.B. eine Rote Ampel) führen dazu, dass die knappen Zeiten nicht mehr gehalten werden können.

Somit stellen wir fest, dass das Konzept, welches sich die Stadt ausgedacht hat mit heißer Nadel gestrickt wurde.

„Die Einhaltung der Hilfsfrist ist durch die Freiwillige Feuerwehr Mörfelden-Walldorf mit einem zentralen Gerätehaus schlichtweg nicht möglich!“ stellt die Bürgerinitiative MöWa für Zwei klar.

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